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Sie wollen sich und Ihren Kindern eine eigene Hüpfburg kaufen? Was sollten Sie beachten?

 

Hüpfburg mit Rutsche

Sie wollen sich eine eigene Hüpfburg kaufen? Hüpfburgen mit Rutschen wie diese sind heutzutage online erhältlich. Wir haben für sie verglichen.

Kinder kennen sie von großen Familienfesten und Spaßparks und können einfach nicht widerstehen, wenn sie eine sehen. Die Hüpfburg ist bei jedem Kind äußerst beliebt. Auf ihr können sich Ihre Liebsten voll und ganz austoben und ihrem Spieltrieb freien Lauf lassen. Das Gerät ist rundum aus Stoff gemacht und hat keine harten Kanten, an denen sich Ihr Kind verletzen könnte. Nicht nur dieser Vorteil könnte es zu einer interessanten Alternative zum klassischen Trampolin machen. Denn der Springspaß ist mindestens der gleiche. Leider gibt es diese großartigen Spaßgeräte nur auf speziellen Festen. Denken Sie? In Zeiten von Amazon & Co. gibt es nahezu alles online zu kaufen. Auch Hüpfburgen.

 

Sie würden sich also gerne eine eigene kleine Hüpfburg kaufen und in Ihrem eigenen Garten oder für ein eigenes Fest aufstellen? Sie wissen aber nicht, was Sie bei der Suche beachten sollten und welcher Anbieter zu empfehlen ist? Kein Problem.

Wir haben Ihnen die besten Hüpfburgen für Sie rausgesucht, analysiert und verglichen. Zudem gehen wir auf alle wissenswerten Fakten und mögliche Fragen ihrerseits zum Thema Hüpfburg ein.

 

 

Die besten Hüpfburgen im Vergleich

 

Wir haben die besten online erhältlichen Hüpfburgen zusammengetragen und analysiert. Die Geräte, für die wir eine klare Kaufempfehlung haben, sind hier für Sie aufgelistet.

 


Alles Wissenswerte rund um die Hüpfburg

 

Die Geschichte der Hüpfburg

 

Die Hüpfburg oder auch Luftburg, wie sie ursprünglich hieß, existiert erst seit dem Jahr 1977. Die österreichische Unternehmerin Elisabeth Kolarik war auf der Suche nach einer Art spielwiese für Ihre kleine Tochter und hat einem britischen Unternehmen die Produktion eines aus Heißluftballonmaterial bestehenden Spielgerätes in Auftrag gegeben. Aufgrund falscher Maßumrechnung ist das Objekt 2,54 mal zu groß geraten und konnte in der Folge nur im Freien verwendet werden. Es war die Geburtsstunde der Hüpfburg. Die Tochter war derart begeistert, dass die Unternehmerin das Spielgerät mehrfach herstellen ließ und im Anschluss im größeren Stil vertrieb.

 

 

Woraus ist eine Hüpfburg gemacht?

 

Das Gewebematerial, welches den tragenden Teil der Gummi-Hohlraum-Architektur darstellt, ist in der Regel schwer entflammbares, beschichtetes PVC Polyestergewebe, mit doppelten Nahten vernäht. Die verwendeten Fäden sind aus Polyester oder Nylon gemacht und abrieb- und faulnisbeständig. Mithilfe eines Radialgebläses wird die Hüpfburg aufgestellt und die Tragfähigkeit erreicht. Wie auch bei den anderen von uns vorgestellten Sprunggeräten, also den Trampolinvarianten, ist hier das GS-Siegel (geprüfte Sicherheit) von Bedeutung, wenn es um die nötigen Sicherheitsvorschriften geht. Im aufgebauten Zustand kann so eine Hüpfburg Größen von durchaus 10x10x10 m erreichen.

 

 

Was für Arten von Hüpfburgen gibt es?

 

Die bekannteste Form der sogenannten Luftburgen ist, wie der Name impliziert, eine Burg, oder auch ein Schloss. Beliebt sind auch Varianten mit angebauter Rutsche und sogar Bällepool und Planschbecken im unteren Bereich. Basketballkörbe zehlen ebenfalls zu den beliebten Ergänzungen an den klassischen Springburgen.

 

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Die Hüpfburg mit Rutsche und Pool im unteren Bereich ist gerade im Sommer sehr beliebt.

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Die klassische Hüpfburg mit einer Rutsche an der EIngangsöffnung. Sie findet in jedem Garten genügend Platz.

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Hüpfburg mit großer Rutsche, Kletterwand, Ball-Pool und Basketballkorb

 

Was muss beim Gebrauch der Hüpfburg unbedingt beachtet werden?

 

Es gibt gewisse Grundregeln, die für Benutzer des Gerätes prinzipiell gelten, damit es nicht zu Verletzungen der Kinder und Schäden am Gerät kommt. Damit Schlimmeres verhindert werden kann, haben wir die wichtigsten Regeln für Sie aufgelistet:

 

  1. Vor dem Hüpfen stets die Schuhe ausziehen: So wird vermieden, dass es zu Schäden oder Verschmutzung am Gerät kommt. Sowohl in Socken, als auch Barfuß ist die Benutzung erlaubt.
  2. Die Hüpfburg auf ebener Fläche platzieren: Ist der Untergrund uneben, so kann es passieren, dass die Luftburg in eine untypische Form gedrückt wird, was langfristig die statische Fähigkeit beeinträchtigen kann.
  3. Die Hüpfburg auf einer Plane oder Schutzdecke platzieren: Es ist nicht auszuschließen, dass spitze Gegenstände, wie zum Beispiel Steine, auf dem Untergrund liegen, welche das Gewebe zerstören könnten.
  4. Vor dem Hüpfen sollten die Hosentaschen entleert werden: Auch hier besteht die Gefahr, dass spitze Gegenstände, die sich in den Hosentaschen Ihrer Kinder befinden, das Gewebe der Hüpfburg beschädigen.
  5. Nie ohne Aufsicht springen lassen: So spaßig das Toben auf einer Hüpfburg für Ihre Kinder ist, umso mehr ist auch Vorsicht geboten. Kinder werden im Eifer des Gefechts schnell übermütig und machen waghalsige Sprünge. Sie sollten Ihre Kleinen also nicht aus den Augen lassen, denn sonst hört der Spaß schnell wieder auf und der Krankenwagen ist nicht weit.
  6. Das Maximalgewicht der Benutzer sollte auf keinen Fall überschritten werden: Wird das Maximalgewicht überschritten, so verfällt die getestete Garantie des Herstellers, dass die Gewebekonstruktion den Sprüngen Ihrer Kinder standhält. Das Gerät könnte an Schwachstellen plötzlich aufplatzen und die Verletzungsgefahr drastisch erhöhen.
  7. Die Vorschriften des Herstellers beachten: Halten Sie sich stets an die Vorschriften bezüglich Aufbau, Lagerung und Benutzung, denn nur so gilt auch die Garantie des Herstellers und Unfälle können vermieden werden. Dies gilt zum Beispiel auch für den Luftdruck.
  8. Den optimalen Luftdruck beachten: Bei zu hohem Luftdruck droht Versagen der Nähte und damit das Platzen der Konstruktion.
  9. Die Hüpfburg sollte vor Haustieren gesichert werden: Haustiere haben in der Regel scharfe Krallen, die das Gerät beschädigen könnten. Zudem ist nicht auszuschließen, dass sich Ihre Haustiere auf einer Hüpfburg selber verletzen.

 

Mehr zu wichtigen Regeln, gerade auch auf öffentlichen Veranstaltungen, finden Sie in diesem Beitrag des Forums für Kindersicherheit.

Anmerkung: Bei großen, oft kommerziell genutzten Hüpfburgen und teilweise auch bei kleineren Modellen ist eine konstante Zufuhr an Luft notwendig, da diese über Nähte entweicht. Das ist völlig normal, kann aber bei einem Großzügigen Gerät die Stromrechnung in die Höhe treiben.

 

 

Die Vor- und Nachteile der Hüpfburg auf einen Blick:

 

Vorteile:

  • Riesenspaß für Kinder
  • möglicher Reklameträger
  • kann auch ohne Genehmigung im Eigenheim aufgestellt werden
  • auf- und abbaubar
  • leicht verstaubar

 

Nachteile:

  • Gebläse verbraucht Strom
  • Verletzungsgefahr bei Nichtbetreuung
  • Gefahr des Zusammenfallens bei Schaden
  • relativ großer Platzbedarf